Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Nechbet und Uto führen den König in den Tempel ein (Tempel von Esna)

"Du studierst Ägyptologie? Cool! ... Und was macht man damit?"

 

Diese Frage werden Sie häufig hören, wenn Sie von Ihrem Studienwunsch oder ihrem Studium erzählen. Tatsächlich sind die Stellen für Ägyptologen an Museen, Universitäten und Forschungseinrichtungen rar gesät. Und wenn dann die festen Stellen ersteinmal besetzt sind, dann sind sie es lange, bis die Stelleninhaberin oder der Stelleninhaber eben in Ruhestand gehen. Doch es tun sich auch immer wieder Chancen etwa in Forschungsprojekten auf.

Das primäre Berufsfeld, auf das der Bachelor-Studiengang zielt, ist das des Ägyptologen/ der Ägyptologin an der Universität, in anderen Forschungseinrichtungen und im Museumswesen. In diesem Sinne legt der Bachelor die Grundlagen für den Master, der dann für die wissenschaftliche Tätigkeit weiterqualifiziert.

Andererseits finden Ägyptologen auch außerhalb ihres Faches Stellen. Denn als Ägyptologe haben Sie Fertigkeiten entwickelt, die Sie auch auf andere Stoffe übertragen können:

  • Diskussionsbereitschaft und -befähigung, auch beim Arbeiten im Team,
  • Bereitschaft und Befähigung zum selbstständigen und selbstverantwortlichen Lernen und Arbeiten,
  • Befähigung, die Bearbeitung von zur Aufgabe gestellten Thematiken stofflich, zeitlich und didaktisch zu strukturieren und Zusammenhänge zu erkennen,
  • gute Fremdsprachenkenntnis, nicht nur alter Sprachen, sondern auch des Englischen und Französischen, denn in diesen beiden Sprachen sind viele Fachpublikationen verfaßt.

Mit der Frage "Und was dann?" stehen Sie als Ägyptologin/Ägyptologe am Ende des Studiums nicht allein da. Auch anderen Geisteswissenschaftlern geht es so. Einen informativen Leitfaden zu der Problematik hat das Institut für Geschichte der Universität Würzburg veröffentlicht, den Sie hier herunterladen können.