Institut für Altertumswissenschaften

Lehrstuhl für Ägyptologie und Lehrstuhl für altägyptische Kulturgeschichte in ptolemäisch-römischer Zeit

Ägyptische Mumienmasken (Antikensammlung des Martin von Wagner Museums Würzburg; Photo: Öhrlein)

Residenzplatz 2, Tor A, 97070 Würzburg

Tel.: +49-(0)931/31 - 8 28 18 Fax: +49-(0)931/31-8 24 42, l-aegyptologie@uni-wuerzburg.de


Die Ägyptologie beschäftigt sich mit der gesamten Bandbreite der materiellen und geistigen Hinterlassenschaften, die uns von den Alten Ägyptern seit den ersten archäologischen Relikten menschlicher Anwesenheit im Niltal (ab dem 8. Jahrtausend v. Chr.) bis etwa 500 n. Chr. erhalten sind.Die Ägyptologie verbindet auf einzigartige Weise die philologische und die archäologische Erforschung dieser uralten Kultur, wenngleich die Kenntnis der altägyptischen Schriften und Sprachen die Ägyptologin/den Ägyptologen von einem normalen Archäologen unterscheidet.

Das Fach wird an der Universität Würzburg vom Lehrstuhl für Ägyptologie/Lehrstuhl für altägyptische Kulturgeschichte in ptolemäisch-römischer Zeit vertreten. Er ist im Südflügel der Würzburger Residenz untergebracht. Dort finden Forschung, Lehre und Studium statt. Würzburg ist die einzige Universität in Bayern, an der Sie Ägyptologie in einem akkreditierten Studiengang studieren können. Wir bieten Ihnen die gesamte Bandbreite ägyptologischer Betätigung, sowohl die intensive Auseinandersetzung mit Texten Altägyptens als auch die grabungsarchäologische Feldarbeit.

Aktuelles

Dr. Eva Lange ist Röntgenpreisträgerin 2015

Der mit 5.000 Euro dotierte Röntgenpreis der Universität und des Universitätsbundes ist für herausragende Nachwuchswissenschaftler der Uni bestimmt. In diesem Jahr erhält ihn die Ägyptologin Opens internal link in current windowEva Lange für ihre herausragenden feldarchäologischen Leistungen in Opens internal link in current windowBubastis
sowie ihre kulturwissenschaftlichen Arbeiten zum Alten Ägypten. Der Preis wurde am 11. Mai 2015 im Rahmen des Opens external link in new windowdiesjährigen Stiftungsfestes der JMU überreicht. Die Laudatio sprach Alfons Ledermann, Schriftführer des Universitätsbundes. Der alle zwei Jahre an Geistes- und Sozialwissenschaftler verliehene Preis geht damit innerhalb von sechs Jahren zum zweiten Mal an die Würzburger Ägyptologie. Wir gratulieren unserer Kollegin ganz herzlich zu dieser Ehrung!

 

 

Vorbesprechung für das Sommersemester 2015

Die Vorbesprechung findet am 15.April 2015 um 10 Uhr im Lehrstuhl für Ägyptologie statt.

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Das neue Vortragsprogramm für das Sommersemester 2015 ist da!

Die Themen reichen vom Grab des Djefai-Hapi I., über Magie bis hin zum Weihrauchhandel.

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Auf der Baustelle des neuen Grand Egyptian Museum in Kairo: die zukünftigen deutsch-ägyptischen Partner. Von links: Prof. Hosam Refai (Helwan University), Prof. Pache (Vizepräsident der JMU), Prof. Fackler (Museologie JMU), Prof. Stadler (Ägyptologie JMU) zu Besuch beim Direktor des Museums, Dr. Tarek Tawfik.

DAAD fördert Hochschulpartnerschaft mit Ägypten

Kulturgut bewahren, Bewußtsein bilden, Breitenwirkung entfalten

Seit der Jahrtausendwende hat die ägyptische Altertümerverwaltung landesweit große Museumsprojekte auf den Weg gebracht, die das kulturelle Erbe von der Antike bis zur islamischen Zeit umfassen, ohne den gesteigerten Bedarf an gut ausgebildetem Museumspersonal vor Ort decken zu können. Um Abhilfe zu schaffen, hat die Helwan University (HU) in Kairo den MA Museum Studies eingerichtet. Zusätzlich will sie nun in Kooperation mit der Opens external link in new windowMuseologie und der Ägyptologie an der JMU ein duales Joint Master Programm Museum Studies Helwan–Würzburg realisieren, um Anschluss an die internationalen Entwicklungen im Museumssektor zu erlangen. Der neue internationale MA-Studiengang wird im Sinne einer gleichberechtigten Hochschulpartnerschaft mit Studierenden- und Dozentenaustausch etabliert. Mehr...

 

 

Ein Ägypter in der Ägyptologie

Dr. Mohamed Ismail Khaled ist hochrangiger Beamter im ägyptischen Ministerium für Altertümer. Mit einem Forschungsstipendium der Humboldt-Stiftung ausgestattet, wird er die kommenden zwei Jahre am Institut für Altertumswissenschaften verbringen. Sein Interesse gilt einem 4500 Jahre alten Steinblock. Opens external link in new windowMehr...

 

 

 

Grabungspraktikum in Tell Basta

Für Studierende aller altertumswissenschaftlichen Fächer an der JMU Würzburg besteht die Möglichkeit, an den aktuellen Grabungen in Tell Basta teilzunehmen. Mehr...